Schreibtipps

Schreibtipp #4: Hürden und Hindernisse auf dem Weg zum eigenen Roman

„Great things are, by their very nature, unique and unconventional. Therefore, to achieve them, we must go against the herd mentality. And to do that is scary.“ (Mark Manson)

Manch einer kennt das Gefühl: Das erste Kapitel konntest Du noch flüssig runterschreiben, aber danach kam die große Leere – und die kann ganz verschiedene Gründe haben. Vielleicht weißt Du noch gar nicht, wie die Geschichte sich weiterentwickeln soll? Oder fehlt Dir (besonders bei Sonnenschein) das Durchhaltevermögen für die doch ziemlich einsame Schreib-Tätigkeit? Vielleicht fragst Du Dich auch: Worauf will ich eigentlich hinaus?

Um diese grundsätzlichen Fragen erst gar nicht aufkommen zu lassen, kann es hilfreich sein, erst mit dem Schreiben anzufangen, wenn eine gewisse Grundstruktur bereits steht. Diese beantwortet die Frage nach dem großen Sinn und gibt Dir vor, wie Du schrittweise weiterschreiben kannst. Tabellen, Strukturskizzen und Checklisten können Dir helfen, auf Deinem Schriftsteller-Weg zu bleiben.

Manche Schreibende schwören auf die Wirksamkeit einer ausformulierten Prämisse, einer Behauptung, die durch den Verlauf der Geschichte bewiesen wird, und die während des gesamten Konzeptions- und Schreibprozesses wegweisend bleibt.

Am Ende zählt: Auch für ein so großes Ziel wie den ersten Roman braucht man nichts Übermenschliches zu leisten: jeden Tag etwas zu schreiben ist genug.

Foto: „Hurdles“ von David Morris
auf Flickr
CC BY 2.0

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